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Bitte les das mal

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Beitrag von Cyfer Abendrot am Di 9 Jan - 16:01

Hiyori begleitet Musia in ein Zimmer des Inns, welches Hiyori zuvor bezahlt hatte. Als Schwestern schlafen sie auch auf einem Bett gemeinsam, so ist es nur ein Einzelzimmer. Verzogen wie sie war besteht Musia auf Komfort, also kein unbedingt einfaches Zimmer. Musia ging vor und Hiyori leistet ihr am Tisch Gesellschaft. "Was wolltest du mir so unbedingt sagen, Schwesterchen?", beginnt Hiyori neugierig denn Musia scheint Wissen zu haben welches sie erlangen will. Aber Musia schüttelt den Kopf. "Lass uns erst einmal was Essen, mein kleines Schwesterchen. Auf leerem Magen kann ich mich gar nicht erinnern. Also?" Schnurrend streichelt sie mit ihrer Hand, die eine Rabenkralle sein könnte, über die Wange von Hiyori. Diese verdreht die Augen und geht noch einmal hinunter, um für sich und ihre Schwester das Essen zu holen. "Faul ist sie noch immer.", stellt Hiyori so für sich fest. Derweil, während Hiyori das Essen besorgt, schluckt Musia ihre Medikamente. Der Grund, warum sie nie viel Geld hatt. Medizin ist eben teuer und bleibt es wohl auch, besonders wenn sie extra für sie importiert werden muss. "Hier." Das Geräusch wie das Tablett auf den Tisch abgesetzt wird reißt Musia aus ihren Gedanken. Von oben bis unten mustert sie noch einmal ihre kleine Schwester und prustet in die Hand. "Du bist so adorable." - "Klappe und iss!" Schweigen bricht über die beiden während sie ihre Mahlzeit essen.

"Schau bitte nach dass keiner Lauscht.", sagt Musia nach dem Essen plötzlich. Hiyori runzelte die Stirn, grunzt genervt und steht auf um sich zur Tür zu bewegen. Geöffnet, schaut sie nach links, nach rechts, die Treppe runter, ebenso wie auch zur Decke. Ist jemand dort, verscheucht sie die Person/en sofort und setzt Mara unabhängig ob sie jemanden gesehen hat oder nicht vor die Türe, die schon warnen wird. (SG 20) Danach geht Hiyori wieder zu ihrer Schwester. "So, alte Hexe. Was gibt es nun?" Seufzend schüttelt Musia den Kopf. "Gehen wir aufs Bett, da ist es am gemütlichsten." - "Ich werde das Gefühl nicht los du nutzt jede Möglichkeit, um nicht darüber sprechen zu müssen." Ertappt grummelt Musia und Hiyori grinst erfolgreich. "Du bist einfacher zu lesen als dein Zauberbuch, Mim~" Mim ist der Spitzname von Musia seit sie ein kleines Mädchen war. Beide setzen sich aufs Bett in den Schneidersitz, gegenüber vom jeweils anderen. Musia blickt nach draußen, erhebt dann aber das Wort ehe Hiyori noch einen Spruch von ihrer Zunge lassen konnte. "Es geht um Duke, um die Drachen und um dich." Nun weiß Hiyori zumindest, warum niemand belauschen sollte. Duke, der Master of the bloody Raven, ist kein Thema was jeden etwas anging. Musia schloss das Fenster und setzte sich wieder, streichelt Hiyori die Wange. "Versprich mir dass dich das alles nicht beeinflusst." - "So wie du das sagst kann es mich nur beeinflussen, Musia." In Sorge legt sich die Stirn von Musia in Falten, als sie sie runzelt. Einen Moment zögert sie, doch die neugierigen Augen und vor allem die Augen die sich nach einer Antwort sehnen überzeugen sie, dass es besser so ist. So resigniert sie.

"Du kennst die Geschichten, wenn es um Duke geht. Er war der böse Was-auch-immer, niemand weiß bis heute was genau er war. Urplötzlich begann er nur alles zu töten und zu zerstören, er hat abertausenden das Leben genommen und diese Leben in geisterhafte Krähen verwandelt, um die nächsten zu terrorisieren. Seine Grabstätte ist Bararaq, unter der Stadt und jeder glaubt wir heißen Ravenblood, weil wir ihn bezwangen. Daher unser 'guter Ruf'." Für einen Moment pausierte Musia, um zu schauen dass Hiyori alles verstanden hat. Diese nickt, somit führt Musia ihre Geschichte fort. Trotz allem ist sie überrascht, dass Hiyori es so still aufnimmt. "Es ist nicht einmal bekannt wie Duke letztendlich gestorben ist, oder ob er überhaupt tot ist. Seine Seele muss mit so vielen Flüchen belastet sein, ich wette er spukt noch irgendwo herum. Jedenfalls verloren wir unseren schlechten Ruf und den Titel 'Children of the bloody Raven', als Xavier of Ravenblood alle Zweifler tötete." Hiyori legt die Stirn in Falten. "Ganz schön viel Blut an unserem Namen." - "Mhm. Aber das war bisher das schlimmste... Glaube ich." Musia kicherte und Hiyori seufzt darauf nur. "Wenn das zum Lachen ist." - "Jedenfalls,", führte Musia fort, "Konnte Xavier nicht alles reinigen, denn die Prophezeiung dass sich Ravenbloods auf Drachen einlassen und das sichtbar wird, war ihm selbst nicht bekannt. Heute steht sie in jedem Geschichtsbuch... Dennoch, Xavier haben wir es zu verdanken, dass unser Name wieder einigermaßen rein war. Du kannst ihm sogar danken, er lebt noch. Nekromat, so wie ich. Von ihm habe ich es gelernt und er ist es, der die Verwandlung aufhält. Die ich im übrigen auch Duke zu verdanken habe." Fleißig machte sich Hiyori notitzen, denn sie wollte nichts davon vergessen. Musia beäugt es mit Sorge. "Keine Sorge, Schwester.", meint Hiyori als könnte sie ihre Schwester lesen, was sie gewissermaßen auch kann. "Dieses Buch bekommt keiner in die Hände. Bevor das geschieht zerstöre ich es." Sanft nickt Musia, wartet bis Hiyori fertig war und erhob abermals das Wort: "Xavier war der erste unserer Familie, der sich mit einer Drakonin einließ. Xavier hielt es aber nicht bei der Drakonierin, er heiratete eine Machthungrige Halbelfin die dann zum Oberhaupt wurde, damit er in Ruhe forschen und an seiner Unsterblichkeit arbeiten konnte." - "Woah, sehr verantwortungsbewusst." Musia musste lachen. "Hey, diese Halbelfin, Riley, hat uns an die Spitze der Adeligen gebracht und die Verbundschaft der Houndpaws verdanken wir nur ihr!", erklärte sie noch. "Cool.", kam es nur zurück und wieder verdreht Musia die Augen. "Weiter im Text. Der Sohn von Xavier und der Drakonierin, der komischerweise keine Merkmale eines Drachengeborenen zeigte, ließ sich auf eine Menschenfrau ein. Abarus hieß ihr gemeinsamer Sohn, der sich mit einer Halbelfin vermählte die ihm drei Kinder gebar. Ein Halbelfen, einen Menschen und einen Drachenblut. Die Prophezeiung wurde etwa zu dem Zeitpunkt wiederentdeckt, als Abarus sich mit seiner Familie etwas großes aufbauen wollte. Zu dem Zeitpunkt war Bararaq nur ein kleiner Ort, ein Dorf mit einem König auf der Grabstätte des alten Master of the bloody Raven. Noch war nicht bekannt, dass die jüngste Tochter Drachenblut war, und ehe das bekannt wurde und alle bei lebendigen Leibe verbrannt, tötete man die Pest." - "Woah, nicht cool.", platzte es aus Hiyori heraus. Aber langsam begriff sie, warum ihre Mutter sie verjagt hatte. Nicht um sie zu bestrafen. "Mom hat mich beschützt?" - "Ja. Und sie und Vater haben sich ausgesprochen. Auch wenn er fuchsteufelswild war, es geht einigermaßen wieder." Musia sah, wie Hiyori sich ein paar Vorwürfe machte. "Alles gut, meine Hübsche. Du kannst sie später darauf ansprechen." Das schien Hiyori zu beruhigen und sie nickte, schaut zu Musia dass sie doch bitte weiter erzählt. Musia räuspert sich. "Rasputin, vier Generationen später, hatte eine wunderschöne Frau die er sehr liebte. Liebe aber war nicht gleich Begierde, und so verlangte sein Körper nach der der drakonischen Maid seines besten Freundes. Schicksal wollte, dass diese Maid und seine geliebte Frau gleichzeitig ein Kind von ihm erwarteten. Um wenigstens etwas von seinem verlangten und doch irgendwie geliebten Seitensprung zu behalten, vertauschte man die Kinder. Er flehte seinen Freund an, Desmond Houndpaw, die drakonische Maid zu verbannen gemeinsam mit ihrem Kind. Sie wurde beschuldigt die Kinder vertauschen zu vollen um den Erben des Ravenblood-Hauses zu benutzen. So wurde sie nicht nur verbannt, sondern auch brutal ermordet so wie ihr Kind auch." Hiyori zog scharf die Luft ein. Irgendwie ging es ihr ans Herz, all das zu hören. "Der Sohn der Maid lebte also noch und sie nannten ihn Zikta'ar." - "DAD!?" Fassungslos klappte der Kinnladen von Hiyori nach unten. Musia schloss ihren Mund und nickte. "Alles über diese Maid wurde gelöscht, aber Xavier hat alles aus der Ferne mit angesehen und beobachtet, als Storyteller of the Raven ist es seine Aufgabe. Desmond ist im übrigen der Name von Ivas Vater." - "Heh... Onkel Ivas. Ich mag ihn noch immer nicht!" - "Ich auch nicht, Schatz. Naja, wir sind fast am Ende. Es kommt noch immer dein Part." Hier zögerte Musia, doch der fordernde Blick von Hiyori schüchterte sie ein wenig ein. Wenn sie es jetzt nicht sagte konnte es gut möglich sein dass ihre Schwester sich von ihr abwendete. Das wollte sie auf keinen Fall. "Mutter kannte die Geschichten und alle Legenden die mit unserem Haus verbunden sind und waren. Sie pflegte engen Kontakt zu Xavier, der zwar nicht ihrem Charme erlegen, aber ihrer Kraft unterlegen war und sie versorgte ihn mit wichtigen Materialien, dem einzigen Bestechungsweg bei ihm. Die komplette Legende, selbst uns unbekannt und nur Mutter bekannt, lautet wie folgt: Die Rabenblütigen werden das Blut der Drachen suchen, um ihren Verrat zu verdeutlichen im Bunde mit dem Master of the bloody Raven zu sein. Nicht nur der Verrat soll ihnen all das Leben kosten, sondern auch die Wiedergeburt ihres Masters einleiten. Sollt niemand mehr wissend seiner Herkunft sein, sollt das Mädchen dem Drachenblut nicht unterliegen sondern darüber stehen, doch willkürlich sein Opfer sein, so gibt sie die Macht ihren Sohn der alles zerstören wird. Weist sie dem Erbe den Rücken, reißt sie den Master in Stücken, alle seine Flüche werden auf sie übertragen und mit ihr fällt die unheilbringende Familie ohne Ausnahme." Stille herrschte im Raum. Musia wusste, ihre Schwester war intelligent, daher fasste Hiyori schnell worum es sich ging. "Was heißt das für mich?" - "Du hast drei Möglichkeiten. Entweder entziehst du dich allem und verschwindest von hier, kehrst nie wieder und stirbst Jungfrau. Das wäre meine liebste Möglichkeit, auch wenn ich dich so sehr vermisse, Liebes. Aber es kann sein, dass irgendwann ein anderer Fluch greift und dich zwingt, eines der anderen beiden zu erfüllen." - "Und weiter?" Musia seufzte, dann sagte sie: "Du zeugst irgendwann einen Nachkommen der die Seele von Duke in sich aufnimmt, seine Flüche auf dem Geist lässt der noch irgendwo ist um die Geschichte von ihm weiter gehen zu lassen. Letzte Möglichkeit wäre zu findest und tötest Dukes Geist, um seine Wiedergeburt endgültig zu verhindern, dadurch aber würden seine Flüche auf dich übertragen und dich zwingen, deine ganze Familie auszulöschen, letztendlich dich selbst." Hiyori schien blasser, aber nachdenklich. "Was ist, wenn ich Dukes Geist befreie?" - "Eh?" Musia wirkte verwirrt. Hiyori stand vom Bett auf und tapste unruhig hin und her. Natürlich ließ sie das nicht kalt, aber sie wollte alles von dem nicht. "Ich möchte mit Xavier sprechen. Vielleicht gibt es einen Weg Dukes Geist dazu zu bringen den Tod zu akzeptieren!" - "Dann würdest nur du sterben. Das will ich nicht, Hiyori!", knurrte Musia plötzlich und stand auf. Hiyori lächelte kühl. "Sei froh, immerhin ziehe ich es nicht in Erwägung mich auf der Stelle zu töten." Das verschlug Musia die Sprache. Sie konnte nichts mehr sagen, nichts mehr tun, sank nur zu Boden und starrte ihre kleine Schwester entgeistert an. Hiyori dagegen legte sich hin und verfiel einem meditativem Zustand. Musia beißt sich auf die Kralle und überlegt. Hat sie vielleicht... einen Fehler gemacht damit, dass sie Hiyori alles erzählt hat?


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